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01. Prolog Auf Erden
02. Wurzelbert
03. Blut Im Auge
04. Unbesiegt
05. Verrat
06. Snüffel
07. Heimwärts
08. Heiderauche
09. Die Weide Und Der Fluß
10. Des Sängers Fluch
11. Ruf In Den Wind
12. Dämmerung
13. Mana



01. Prolog Auf Erden

Halt Wandrer, halt, geh langsam hier
Wie du jetzt bist, so waren wir
Wie wir jetzt sind, wirst du einst sein
Zu folgen uns rüst' du dich fein!


02. Wurzelbert

In ein Höhle tief unter dem Berg
Am flackernden Feuer, dem Tageslicht so fern
Lebt da ein Männchen, so hutzelig und alt
mit seiner Fiedel, die bucklige Gestalt

Wenn dann das Mondlicht den Berggipfel erklimmt
Dann packt er die Fiedel, ganz liebevoll gestimmt
Zieht in die Wälder im nächtlichen Schein
Und spielt dort den Tieren ein kleines Liedelein


Andächtig lauschen die Vögel dem Gespiel
Da steigt in ihre Köpfe ein seltsames Gefühl
Sie wundern sich noch kurz was ihn'n wiederfahren ist
und fallen plötzlich alle mausetot aus dem Geäst

Die Bären, sie sitzen so friedlich im Laub
da kommt schon das Männchen und spielt die Fiedel laut
mit heulendem Gebrüll renn' sie in den Wald davon
doch wieder einmal viel zu spät und keiner entkam


Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!


Dunkel der Weiher, das Männchen erscheint
Weit über das Wasser der Klang der Fiedel reicht
Bis auf den Grund hinab die Melodie so weich
voll von weißen Karpfenbäuchen ist der schöne Teich

Einsam, geschlagen, das Männchen zieht nun heim
wie hasst er und liebt er sein hölzern Fiedelein ...


Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!
Wurzelbert, Wurzelbert, Wurzelbert, spiel die Fiedel!


Meilen des Wanderns durchs Dickicht so tief
eine Horde langer Haare, ums Feuer tanzen sie
Er hebt seine Fiedel hoch an sein Kinn zu spieln
Die Leute halten inne, gebannt sie lauschen ihm

Nach Stunden des Spielens ein tosender Applaus
Die Stimmung ist am kochen und die Frauen ziehn sich aus!
Die Menschen bejubeln den alten Wurzelmann,
der Fraun mit seinen Wurzeln noch viel froher machen kann!

Wurzelbert! Wurzelbert! Wurzelbert!
Spiel die Fiedel!


03. Blut Im Auge

Was ich sah auf meiner Reise
scheint zu wahr es zu erzähln,
drum versuch ich auf meine Weise
euch mit mir dort hinzunehmn

Wie ich einst auf dunklen Pfaden,
weit von hier in Nordens Land,
sah was mir den Atem raubte,
was ich bis da nicht gekannt

Blut im Auge
auf wunde Knie
so sank ich nieder
so fand ich sie

So beschloss ich dort zu bleiben
Was ich sah ließ mich nicht mehr los
Zu entdecken ihr Geheimnis
war die Nacht für mich verlohr'n

Tag um Tag in grauem Regen
suchte ich den Blick nochmal
war verfallen jenem Zauber
den ich bisher nicht erahnt

Blut im Auge
auf wunde Knie
sank ich nieder
so fand ich sie

Lies zurück der Städte Tore,
zog hinauf in eisige Höh'n
Sturmgewitter, Donners Peitschen
suchten mich zu Grund zu gehn
Blickte in des Wassers Fälle,
hinter Sträucher, Birkenhein
Unruhig Blicke, grau die Wogen
Wo mag sie geblieben sein?

Schlaflos, rastlos such ich...
Lautlos, raunend, hört sie mich nicht...

Über Felsen, Berg und Heide,
Dickicht, Dornen, Dunkelheit,
such ich sie bei Nacht, die Weiße,
such den gleißend' Himmelsschein...


04. Unbesiegt

Schwarz die Nacht, die mich umgibt
Die heulend an die Felsen bricht
Sieh, wie ich dem Sturme trotz,
Werd Zeuge meiner Kraft!

Wo die andren niederknien,
Staub, Verachtung sich verdienen
Stehe ich, komm sei mein Zeug:
Blutend, aber ungebeugt!


Nie werden sie mich brechen,
Niemals meinen Geist bestechen!
Nie werd ich mich verneigen,
Niemals ihnen Demut zeigen!
Nie sollen sie mich ergreifen
Niemals meine Feste schleifen!
Sieh ich bin, komm sei mein Zeug',
blutend, aber ungebeugt!


Viel gefochten, viel erlitten
Jeden Atemzug erstritten
Hart umkämpft, die Feste mein,
Die Kreise meiner Macht

Einsam stehn die schwarzen Zinnen,
Trotzen aller Zeiten Wirren
So auch ich, komm sei mein Zeug:
Blutend, aber ungebeugt!


Nie werden sie mich brechen,
Niemals meinen Geist bestechen!
Nie werd ich mich verneigen,
Niemals ihnen Demut zeigen!
Nie sollen sie mich ergreifen,
Niemals meine Feste schleifen!
Sieh ich bin, komm sei mein Zeug':
Blutend, aber ungebeugt!


Ich bin unbesiegt!
Ich bin unbesiegt!

Ich fürcht nicht glühend Eisen,
noch fürcht ich Pein.
Ich bin mein eigen Heiland,
werds immer sein.
Und wenn ich dir auch blutend zu Füßen lieg
Weißt du genau: Ich bleibe unbesiegt!


Alles, was ich mir erstritten ...
meine Banner, himmelhoch ...
Auch wenn alle Mauern zittern ...
Bleib ich Herr auf meinem Thron,
Ja, für immer!


Viele sah ich nieder gehn,
Zuviele um je zu verstehen
Doch habe ich nicht einen Tag auf diesem Pfad bereut.
Solln sie auf mich runtersehen,
Es schert mich nicht, ich bleibe stehen!
Auch du, mein Freund, ich bin dein Zeug, sei blutend, aber ungebeugt!


05. Verrat

Mit verlogen Sprache
Sähst du Zwietracht in die Menschen um dich
wissend um der Falschheit
Die dein Wort auf uns herniederregnet

Treib den Keil der Lügen
Tief und tiefer in die Herzen derer
Die im Graun des Nächtens
Sich der Qual ihres Morgens nähern


Nichts als toter Hall im Stein
Soll noch von dir übrig sein
Der Frost in meiner Seele:
Die Früchte deiner Saat
Nichts als toter Hall im Stein
Soll noch von dir übrig sein
wenn ich dein Dasein richte
zu seiner letzten Fahrt

Ins Feuer will ich dich führen,
in Flammen will ich dich sehn,
Zu Asche will ich dich brenn',
Im Staub will ich dich sehen!


Verrat! Verrat! Verraaat!
Verrat! Verrat! Verraaat!


Wenn die Balken faulen
Und dein Bollwerk auf dich niederbröckelt
Und sich Stein um Steine
sich ganz langsam doch von dir abwenden

Wird der Geist der Grauen
Die sich noch in zähen Waben räkeln
Sich geeinigt bäumen
Dich voll Grimm an deine Felsen ketten
im Feuer!



Ins Feuer will ich dich führen,
in Flammen will ich dich sehn,
Zu Asche will ich dich brenn',
Im Staub will ich dich sehen!


... wenn all die Lügen niederstürzen
komm ich zu dir in lohdernder Gier
wenn all die Lügen niederbrechen


Was dereinst war wird nie wieder sein
Gerichtet im Feuer, im lohdernden Schein
So will ich dich sehn, werd ich vor dir stehn
Wenn all die Lügen niederbrechen...

Ins Feuer will ich dich führen,
in Flammen will ich dich sehn,
Zu Asche will ich dich brenn',
Im Staub will ich dich sehen!

... wenn all die Lügen niederstürzen
komm ich zu dir in lohdernder Gier
wenn all die Lügen niederbrechen


06. Snüffel

Lang ist's her vor alten Zeiten
galt's die Laster aufzuteilen
Jedem ward ein Kraut spendiert,
das Geist und Seele inspiriert

Trocken, dörr im Süden unten,
andernorts in hölzern' Stumpen,
weich und saftig hoch im Norden
Doch was ist's bei uns geworden?

Alles wurde eingesackelt,
rasch verteilt, nicht lang gefackelt
Durch die Welt die Kunde rannte,
jeder sich zum Kraut bekannte

Auf dem Weg am Himmelszelt
da fiels vom Karren in die Welt
und direkt in des Müllers Steine
tat das Schicksal dann das seine ...

Mag nicht snusen, mag nicht rauchen,
mag kein faules Zeugs gebrauchen
Alles was ich will ist mein Snuff!

Magst auch du einmal probieren,
gib Acht nichts ins Gesicht zu schmieren,
und Heulen git fei nicht beim Snuff!

"Geh her! Was issen des?
Jetz werd i glei bös,
Wer schmeißt da sei Graffel bei mir in die Mühl'?
Des is doch kei Korn,
des hat wer verlohr'n,
na, jetz mahl'n ma's ma durch und dann woll'n ma ma seh'n!"

Sack um Sack ward durchgemahlen,
dem Knecht die Arbeit aufgetan,
der füllt ganz artig Sack und Beutel,
freut sich auf die Schenke heute

Doch was rinnt da aus den Steinen?
Braun und duftvoll mochts ihm scheinen
Füllt sich rasch damit die Taschen,
Eilt, die Mühle zu verlassen ...

Drunt im Dorfe buntes Treiben
Jeder wollt die Nase reiben
sich mit brauenem Kraut, dem feinen
Konnt der Knecht mit allen teilen

Und so ward ein Brauch geboren
Weil da ging ein Kraut verloren
Das uns freie Nasen brachte,
zur Nation von Schnupfern machte

Mag nicht snusen, mag nicht rauchen,
mag kein faules Zeugs gebrauchen
Alles was ich will ist mein Snuff!

Magst auch du einmal probieren,
gib Acht nichts ins Gesicht zu schmieren,
und Heulen gilt fei nicht beim Snuff!


Mag nicht snusen, mag nicht rauchen,
mag kein faules Zeugs gebrauchen
Alles was ich will ist mein Snuff!

Magst auch du einmal probieren,
gib Acht nichts ins Gesicht zu schmieren,
und Heulen gilt fei nicht beim Snuff!
Beim Snuff!
Beim Snüffeln!


07. Heimwärts

Alle Schlachten sind geschlagen, alle Siege sind errung'n
Alle Feuer sind erloschen, aller Siegessang verklung'n
Und so machen wir uns auf auf uns're letzte große Fahrt
Und willst du uns dran hindern so sei gewarnt:

Heimat, heimwärts,
halt aus, wir komm'n nach Haus
Sieh uns're Fahnen weit hoch vom Hügel aus
Steinig die Pfade
die Heimat so weit
Halt aus wir kommen
mach dich bereit!

Wo ein Wille wär ein Weg doch wo wir wandern führt kein Steg
Wo sich Schluchten tief aufreißen, wo der Sturm niemals vergeht
Lasst uns stetig weiter schreiten unsren zähen, langen Marsch, darum
Lasst euch nicht so feiern, und jetzt hoch den Arsch!

Heimat, heimwärts,
halt aus, wir komm'n nach Haus
Sieh uns're Fahnen weit hoch vom Hügel aus
Steinig die Pfade
die Heimat so weit
Halt aus wir kommen
mach dich bereit!

Wenn die Täler grüner werden, wenn der Wälder Rauschen klingt
Wenn uns leicht die Schritte tragen, wenn der Männer' Sang erklingt
Kommen wir an uns're Tore, endlich brichts aus uns heraus:
Heimat! Wir sind zuhaus!

Heimat, heimwärts,
halt aus, wir komm'n nach Haus
Sieh uns're Fahnen weit hoch vom Hügel aus
Steinig die Pfade
die Heimat so weit
Halt aus wir kommen
mach dich bereit!

Heimat! Heimat!
Wir sind endlich am Ziel!
Holt raus die Fässer voll Wein, Met, Schnaps und Bier
Entzündet neue Feuer und dann lasst uns fröhlich sein
Und denkt immer daran: jetzt sind wir daheim!


08. Heiderauche

[Instrumental]


09. Die Weide Und Der Fluß

Grün und still so lag die Heide,
Uferböschung, alte Weide
Bog sich tief nun Jahr um Jahr,
Zu stillen Wassern, kalt und klar

Wo da tief in Grundes Dunkel,
Großer Augen Wehmuts Funkeln
Schimmert hoch nun Jahr um Jahr
Auf graues, langes Weidenhaar

Weide, alte Weide!

Herbst zog ein in grüne Heiden
Klamm die Böen, Blättertreiben
Kurz ward bald das Licht der Tage
'zählt bis heut der Weide Sage

Unbeirrt doch waren beide,
Stumm die Blicke, Trauerweide
Nie zu fassen ihre Bürde
Nie zu brechen einer würde

Weide, Trauerweide!

Hörst du das Lärmen in den Tiefen der Heide?
Das Brechen, das Reißen, Verbrennen der Zweige
Die Äxte, sie hacken, das Holz es zersplittert
Die Donner, sie grollen ihr tiefstes Gewitter!

Das Wasser, es schäumet, gepeitscht sind die Wogen,
Hilflos, so starrt sie und sieht auf das Morden
Geschlagen von Trauer das Funkeln erkaltet,
Getragen von Wagen die Weide entgleitet ...

Winter wars, nach vielen Jahren
kam ein Boot herangefahren
Friedlich zog der hölzern Kahn
am Ufer seine Bahn

Dunkel schoss aus tiefen Ranken,
Eingedenkt der grauen Planken,
Brach sie Kiel, es sank der Bug
Das Wasser hart ans Schilfrohr schlug

Und so schlang sie und so zwang sie und so zog sie sie herab.
Und so schlang sie und so zwang sie alle ihr kaltes Grab.


10. Des Sängers Fluch

Düster die Zeiten, geknechtet das Land
Zu dienen und fügen die Menschen gebannt
Kein Vogel, kein Lachen im Flur widerhallt
Die Tage so düster, die Nächte so kalt

Und so zogen die Jahre dahin
gingen nieder - ohne Sinn
Schwere Seiten der Geschichte Buch
Erzählen bis heute von des Sängers Fluch

"Zeig mir zu spielen, lehr mich deine Kunst"
So sprach einst ein Knabe aus tiefer Inbrunst
Der Alte mit Harfe, der Junge mit Sang
Sie spielten die Lieder, so reich war ihr Klang

Und so zogen die Lieder ins Land
Ein Gefühl so ... unbekannt
Doch schwer sind die Seiten der Geschichte Buch
und 'zählen bis heute von des Sängers Fluch


Und so galt es zu spielen vor eisigem Thron
Der Tod sei die Strafe, das Leben sei Lohn
"So spielt nur ihr beiden und spielet bloß gut,
sonst mach ich mir Freude und wate durch Blut"

Da schlug er die Seiten so voll wie noch nie
Da klangen die Simmen zu herrlichem Lied
Es tönte und brauste der beiden Gesang
und zog alle Seelen im Saale in Bann

So wagten spielen vor eisigem Thron
Der Tod wär die Strafe, das Leben wär Lohn
Doch schwer sind die Seiten der Geschichte Buch
Und schwerlich ertragen sie des Sängers Fluch


Zornig fährt nieder der eifersüchtig' Stahl
streckt vorm Throne nieder, den Jung' in bitt'rer Qual
Der Alte trägt den Toten zur Türe, weit hinaus
Doch bleibt vorm letzen Tore nochmal stehen und ruft aus:

"Weh dir, du Mörder, du Fluch des Sängertums!
Fahr nieder zu Boden, ersauf in deinem Blut!
Vergessen dein Name, dein Leib zu Staub verbrannt,
Gestürzt deine Hallen, dein Reich überrannt!"

Der Alte hats gerufen, ein jeder hats gehört
Die Mauern gingen nieder, die Hallen sind zerstört
Des Thrones einstig Namen, ihn kennt bis heut kein Buch
Nur eins füllt schwere Seiten: es ist des Sängers Fluch!


11. Ruf In Den Wind

Ich bin der Wind
Der die Gipfel erklimmt
In der Höhe sie streife
Die Blicke begleite

Ich bin der Wind
der im Wipfel erklingt
dessen rauschendes Treiben
die Blätter begleiten

Ich bin der Wind
der die Wellen ersinnt
lass die Meere sich türmen
die Brandungen erzürnen

Ich bin der Wind
der die Schranken bezwingt
Lass die Länder so grenzenlos sein


Ich bin der Hauch
Der durchstreift da dein Haus
wenn die Lichter vergehen,
Die Kerzen verwehen

Ich bin die Bries'
Die da steift durch die Wies'
Wenn die Nebel sich lichten,
Die Wolken verdichten

Ich bin die Bö
Die die Segel erfüllt
Lass die Balken sich beigen
Die Wogen bekriegen

Ich bin der Sturm
hab die Sinne verlor'n
in rastlos Wüterei


Sag wo ich bin
Sag was ich sah
Sag mir den Sinn
Sag was ich tat


Wenn eure Namen klingen
Dann hört ihr mich
Wenn eure Fahnen wehen
Dann seht ihr mich

Und wollt ihr mich verfluchen
So gebt nur Acht
Es mag euch selbst heimsuchen
Des Spruches Macht


Sieh was ich sah
Sieh was ich war
Fühl was ich bin
Fühl was ich 'sinn
Hör was ich sag
Hör was ich rat
Sieh was ich bin
Sieh in den wind

Sei was ich bin:
Sei wie der Wind!


12. Dämmerung

Sieh! Es wird schon Nacht!
Der Abend naht der Wacht
Lass los, es ist schon gut
ich bleib noch hier wenn du mich suchst

Still ist's hier, ich wart mit dir
auf deine letzte Fahrt
Dichter Schleier, schwarzer Weiher
Nebel hüllt dein Pfad

Nicht ein Wort an diesem Ort
ist wert des Hörens nun
Kein Rauschen hier zu lauschen,
Mir ist's wie Totenruh

Deine Totenruh ...


Kalt die Hand, die mich einst fand,
so kraftlos lieg sie da
Der Blick so leer, die Lider schwer,
so nah bist du, so nah

Sieh nur, sieh, in Lichtes Zwie
was kommt da auf uns zu?
Bald wirst du fahrn, in jenem Kahn
Und ich, ich geh zur Ruh

Auch ich geh dann zur Ruh ...


Sieh, es ist ist gleich Nacht
Der Abend naht der Wacht
Lass los, es ist schon gut
ich bleib noch hier wenn du mich suchst


Sieh, es ist Nacht
Der Winter ist erwacht
Lass los, es ist schon gut
ich bleib noch hier wenn du mich suchst


13. Mana

[Instrumental]