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Saltatio Mortis - Des Königs Henker lyrics



Tracks



01. Des Königs Henker

Ich bin der Toten müde,
Dem Untergang geweiht.
Kein Ruhm und keine Ehre
Entlohnt für all das Leid.
Hab keine Lust zu sterben
Und doch genug gelebt.
Weiß nicht wo soll das enden.
Weiß nicht wie's weitergeht.

Mein Wort verdammt zum Sterben.
Mein Handwerk bringt den Tod.
Werd niemals Leben schenken,
Verteil kein Gnadenbrot
Bin Lieferant der Hölle,
Verwehrt das Himmelreich.
Vor Gott und vor dem Henker
Sind alle Menschen gleich.

Ich bin des Königs Hener,
Leig selbst auf dem Schafott.
Bin Handlanger des Teufels
Und spiele dabei Gott.

Ich bin des Königs Henker,
Die Hand hält das Fallbeil.
Verdammt, den Tod zu leben,
Verspiel mein Seelenheil

Tanz zwischen Tod und Leben,
Dem jede Liebe fehlt.
Denk nur an die Stunden,
Die ich mit dir gezählt.
Du bist für mich die Sonne,
Die nie mehr für mich scheint.
Ich fühle nur noch Kälte.
Hab nie um dich geweint.

Ich bin des Königs Hener,
Leig selbst auf dem Schafott.
Bin Handlanger des Teufels
Und spiele dabei Gott.

Ich bin des Königs Henker,
Die Hand hält das Fallbeil.
Verdammt, den Tod zu leben,
Verspiel mein Seelenheil

Ich bin des Königs Henker!

Ich bin des Königs Hener,
Leig selbst auf dem Schafott.
Bin Handlanger des Teufels
Und spiele dabei Gott.

Ich bin des Königs Henker,
Die Hand hält das Fallbeil.
Verdammt, den Tod zu leben,
Verspiel mein Seelenheil

02. Salz Der Erde

Es ist wieder Winter geworden,
Ein Winter so finster und kalt.
Es weht ein Wind aus dem Norden,
Bringt Hunger, Tod und Gewalt

Sand bedeckt verdorbenes Land
Ein Land, dass schon solange tot.
Es nährt weder Frieden noch Brand -
Es spendet nur Armut und Not

Ich bin das Salz der Erde,
Den Pflug mach ich zum Schwert.
Die Brust die lehn ich ab,
An der ihr mich genährt.

Der Krieg ist weiter gezogen,
Nichts hielt ihn hier verweilen.
Das Land mit Blut überzogen
Aus Wunden, die nie wieder heilen.

Und abermals krähte der Hahn,
Der Schmerz aber ist geblieben.
Ein neuer Morgen bricht an,
Hat all deine Träume vertrieben.

Ich bin das Salz der Erde,
Den Pflug mach ich zum Schwert.
Die Brust die lehn ich ab,
An der ihr mich genährt.

03. Rette Mich

Heute Nacht bin ich gestorben.
Noch ein Blick, dann bist du fort.
Wie lange wird mein Leiden währen?
Nur durch dein gebrochnes Wort.

Noch in deiner das Messer,
Schrecken steht dir im Gesicht,
Es klebt Blut an deinen Händen -
Doch mein Mörder bist du nicht!

Hör mir zu!
Schau mich an!
Geschichte schreibt der Sieger,
Es rette mich wer kann!

Was hast du
Mir angetan?
Geschichte schreibt der Sieger,
Es rette mich wer kann!

Alles hier trägt deinen Namen
Jeder Atemzug fällt mir schwer,
Ertrinke grausam in Gedanken -
Ich bin gebrochen, starr und leer.

Bist du meine Tränen wert?

Wirst du jemals wieder lachen?
Wer hält über dich Gericht?
Trägst die Schuld
An meinen Scheiden,
Doch mein Mörder bist du nicht!

Hör mir zu!
Schau mich an!
Geschichte schreibt der Sieger,
Es rette mich wer kann!

Was hast du
Mir angetan?
Geschichte schreibt der Sieger,
Es rette mich wer kann!

Hör mir zu!
Geschichte schreibt der Sieger,
Schau mich an!
Es rette mich wer kann!

Hör mir zu!
Schau mich an!
Geschichte schreibt der Sieger,
Es rette mich wer kann!

Was hast du
Mir angetan?
Geschichte schreibt der Sieger,
Es rette mich wer kann!

04. Verführer

Und immer, wenn ein Mund sich mir ergab
Und wenn die Gier Erfüllung fand,
Sank eine selige Phantasie ins Grab,
Hielt ich nur Fleisch in der enttäuschten Hand.

Gewartet hab ich vor vielen Türen,
In manch Mädchenohr mein Lied gesungen,
Viele schöne Frauen sucht ich zu verführen:
Bei der und jener ist es mir gelungen.

Der Kuss, um den ich innigst mich bemühte,
Die Nacht, um die ich lang voll Glut geworben,
War endlich mein und war gebrochne Blüte.

Von manchem Lager stand ich auf voll Leid
Und jede Sättigung ward Überdruss.
Ich sehnte glühend fort mich vom Genuss
Nach Traum, nach Sehnsucht und nach Einsamkeit!

O Fluch, dass kein Besitz mich kann beglücken
Dass die Wirklichkeit den Traum vernichtet,
Den ich von ihr im Werben mir gedichtet.
Und der so selig klang, so voll Entzücken.

Der Kuss, um den ich innigst mich bemühte,
Die Nacht, um die ich lang voll Glut geworben,
War endlich mein und war gebrochne Blüte.

Nach neuen Blumen zögernd greift die Hand,
Zu neuer Werbung stim ich mein Gedicht:
Wehr dich du schöne Frau, straff dein Gewand
Entzücke, doch erhör mich nicht!

Der Kuss, um den ich innigst mich bemühte,
Die Nacht, um die ich lang voll Glut geworben,
War endlich mein und war gebrochne Blüte.

Der Kuss
Die Nacht
War nun gebrochne Blüte.

05. Vergiss Mein Nicht

Der Brusche war noch jung an Jahr'n
Versprach ihr sein Geleit.
Sie wollte schon zu Hause sein,
Berga bei ihm die Zeit!
So nahm er fester ihre Hand
Aus Liebe offenbar.
Sie folgte ihm tief in die Nacht,
Was ihr Verhngnis war.

Vergiss mein nicht.

Sie sah ihm ins Gesicht:
Die Worte ein Gedicht.
Sie sah ihm ins Gesicht:
Vergiss mein nicht.

Sie sah ihm ins Gesicht:
Fand dort die Liebe nicht.
Sie sah ihm ins Gesicht:
Vergiss mein nicht.

Mit einem Mal, da nahm er sie,
Er zog sie mit hinab,
Feuchter Boden tief im Wald
Wurde zu ihrem Grab.
Als er bald mit ihr fertig war,
Im ersten Tageslicht,
Strich sie sich eine Trne ab
Und sah ihm ins Gesicht.

Vergiss mein nicht.

Sie sah ihm ins Gesicht:
Die Worte ein Gedicht.
Sie sah ihm ins Gesicht:
Vergiss mein nicht.

Sie sah ihm ins Gesicht:
Fand dort die Liebe nicht.
Sie sah ihm ins Gesicht:
Vergiss mein nicht.

Was heut von ihr geblieben ist,
Sind Blumen voller Pracht.
Sie leuchten blau, vergiss mein nicht,
Wie damals in der Nacht

Vergiss mein nicht.

Sie sah ihm ins Gesicht:
Die Worte ein Gedicht.
Sie sah ihm ins Gesicht:
Vergiss mein nicht.

Sie sah ihm ins Gesicht:
Fand dort die Liebe nicht.
Sie sah ihm ins Gesicht:
Vergiss mein nicht.

06. Tote Augen

Mir ist kalt, die Welt ist grau,
Noch gestern war der Himmel blau.
Doch schon heute bin ich hoffnungslos alleine.
Alleine.

Selbst bei Tach herrscht um mich Nacht:
Schreiend bin ich aufgewacht,
So liege ich in meinem Bett allein und weine.
Und weine.

Tränen toter Augen fließen stumm
Und ich frage mich warum,
Gedankenbilder zieh'n dahin
Und ich verzweifle an der Suche nach dem Sinn.

Deine Stimme fängt mein Ohr
Klarer als jemals zuvor
Doch mir erscheint mein dunkles Dasein nun vergeben.
Vergeben.

Deine Hand, sie tröstet mich.
Ein lichtes Zittern spüre ich,
Mich quält die Angst vor dem Ende deines Strebens.
Deines Strebens.

Tränen toter Augen fließen stumm
Und ich frage mich "Warum?"
Gedankenbilder zieh'n dahin
Und ich verzweifle an der Suche nach dem Sinn.

Tränen toter Augen fließen stumm
Nie mehr werd ich dich wohl sehen,
Nie mehr lachend mit dir gehen,
Ich wünsch mir nur, dass die Sonne wieder scheine.

07. Tritt Ein

Der Herr trat in ein Heim, wollte dort die Tochter freien.
Der Pakt war schnell gemacht, das Töchterlein rasch fortgebracht.
Sein Schloss, das war ihr Ziel, dort gab es der Kammern viel,
Er gab ihr ein Gemach, Schlüssel für die Burg und sprach:

Tritt ein und sei bereit, bleib hier für alle Zeit!
Sei frei, ich vertraue Dir, alles steht offen bis auf diese Tür!
Tritt ein.

Am Tag da ritt er aus, ließ sein Weib allein zu Haus.
Sie ging zur verbotenen Tür, nicht nachzusehn riet ihr Gespür,
Doch da, ein Schlüssel passt, und Neugier ist der Weiber Last,
Schloss auf, und war erschreckt, welch grausig Bild hat sie entdeckt.

Tritt ein und sei bereit, bleib hier für alle Zeit!
Sei frei, ich vertraue Dir, alles steht offen bis auf diese Tür!
Tritt ein.

Die Axt war scharf gewetzt, schon machens Weib von ihm zerfetzt.
Gestank drang aus dem Raum, von ausgeträumten Lebenstraum,
Im Raum da hingen sie, aufgehängt wie Schlachthausvieh.
Vor Schreck, ihr Leib erstarrt, wie angewurzelt sie verharrt.

Der Herr kam heim und sah, dass die Kammer offen war.
Er sah sie dort im Blut, fluchte laut und sprach in Wut:
Bei Dir, sollt's anders sein, doch nun wird dieser Raum Dein Heim.
Versperrt war das Gemach, als der Herr zur nächsten sprach...

Tritt ein.
Tritt ein und sei bereit, bleib hier für alle Zeit!
Sei frei, ich vertraue Dir, alles steht offen bis auf diese Tür!
Tritt ein.

08. Mondlicht

Ich erwache aus traumlosen Schlaf,
Übern mir ein Mond so rot wie Blut.
Unruhig tret ich vor meine Tür,
Angefacht von innren Glut.

Schreite barfuß durch herbstliches Laub,
Spüre, wie der Regen mich durchnässt.
Du bist da draußen, wartest auf mich.
Etwas, das mich nicht in Ruhe lässt.

Nimm meine Hand
Und folge mir ins Mondlicht
Hab keine Angst!
Im Mondlicht sind wir beide frei.

Wohlverborgen erwartest du mich:
Weiß wie Schnee dein Kleid im Licht erscheint,
Zart umgarnt dich das tanzende Laub.
Nach langer Zeit erneut mit dir vereint.

Wenn sie wüssten, dass du bei mir bist,
Wäre unser Leben schnell verwirkt,
Doch sie ahnen nicht, dass es so ist,
Und das Dunkel unsre Liebe birgt.

Nimm meine Hand
Und folge mir ins Mondlicht
Hab keine Angst!
Im Mondlicht sind wir beide frei.

Nimm meine Hand
Und folge mir ins Mondlicht
Hab keine Angst!
Im Mondlicht sind wir beide frei.

09. Ecce Gratum

Ecce gratum et optatum
Ver rr reducit gaudia:
Purpuratum floret patrum,
Sol serenat omnia.
Iam iam cedant tristia!
Estas redit nunc recedit,
Hiemis sevitia.

Lam liquescit et descrescit
Grando, nix et cetera;
Bruma fugit, et iam sugit
Veris tellus ubera.
Illi mens est misera
Qui nec vivit nec lascivit
Sub estatis dextera!

Gloriantur et letantur
In melle dulcedinis,
Qui conantur, ut utantur
Premio Cupidinis.
Simus iussu Cypridis gloriantes et letantes
Pares esse Paridis!

10. Keines Herren Knecht

Ich hab dich so oft verraten,
Belogen und missbraucht.
Ging nie auf deinen Wegen,
Habe dich noch nie gebraucht.
Bin keiner deiner Jünger,
Wollte niemals deinen Segen:
Hör auf für mich zu denken,
Lass mich in Freiheit leben!

Wir folgen keinem Meister,
Beugen uns vor keinem Recht,
Wir pfeifen auf die Pfaffen,
Wir sind keiens Herren Knecht

Hör mir zu, hör auf zu reden,
Ich hab dich gründlich satt.
Im großen Spiel des Lebens
Bist du schon lang schachmatt.
Folge niemals deinem Banner,
Kämpfe nicht in deinem Namen.
Kein Gold wird mich je kaufen,
Kein Gebet und auch kein Amen.

Eins, Zwo, Drei!

Wir folgen keinem Meister,
Beugen uns vor keinem Recht,
Wir pfeifen auf die Pfaffen,
Wir sind keiens Herren Knecht

Fort mit allen, die uns knechten,
Wir verbrennen jedes Joch.
Die Guten und Gerechten
Werfen wir ins tiefste Loch.
Wir brauchen keine Kirche,
Die uns sagt, die Welt sei schlecht:
Das seh'n wir mit eignen Augen,
Wir sind keines Herren Knecht!

Wir folgen keinem Meister,
Beugen uns vor keinem Recht,
Wir pfeifen auf die Pfaffen,
Wir sind keiens Herren Knecht

Wir folgen keinem Meister,
Beugen uns vor keinem Recht,
Wir pfeifen auf die Pfaffen,
Wir sind keiens Herren Knecht

11. Für Dich

Deine Hand in meiner liegt,
Vorbei ist all das Sehnen.
Freude über Trauer siegt,
Getrocknet sind die Tränen.

Gefunden, was ich lang vermisst,
Vereinigt Du und ich.
Die Suche nun zu Ende ist,
Das Glück währt ewiglich.

Und auf einmal wird mir klar:
Alle Dinge, die ich tat,
Alle Wege, die ich ging,
Ich ging sie für Dich. Für Dich...
Für Dich!
Ich ging sie für Dich.

Ein Licht tritt durch die Dunkelheit
Von sternengleichem Glanz.
Von Einsamkeit bin ich nun befreit,
Vereint mit Dir im Tanz.

Deine Lippen, jeder Kuss
Sind Trank für meine Wunden,
Machen mit dem Leiden Schluss
Und all der Schemrz verschwunden.

Und auf einmal wird mir klar:
Alle Dinge, die ich tu,
Alle Wege, die ich geh,
Ich gehe sie für Dich. Für Dich...
Für Dich!
Ich geh sie für Dich.

Solange mein Herz schlägt,
Schlägt es für Dich!

Mein Herz schlägt für dich!
Für Dich"

Mein Herz schlägt für dich!
Nur für dich!

12. Die Hoffnung Stirbt Zuletzt

Die Nacht verschlingt das fahle Licht,
Der Mond gibt seinen Kampf verloren.
Um Mitternacht das Siegel bricht:
Heut wird der letzte Mensch geboren.

Der Tod zieht suchend durch das Land,
Der Menschen Furcht den Weg ihm weist.
Mit leeren Blick und Knochenhand
Sucht er ein Kind, das Hoffnung heißt.

Die letzte Schlacht ist längst verloren,
Kein Menschen zum Siegen auserkoren,
Der Teufel schon die Messer wetzt: Die Hoffnung stirbst zuletzt

Spürst du die Angst in deiner Brust?
Verlierst du langsam den Versant?
Alle haben es geqwusst,
Die Schwerter gleiten aus der Hand.

Die Rösser sind schon aufgezäumt,
Ein Herz schlägt noch den letzten Takt,
Dein Traum vom Leben ausgeträumt
Wird dies der Menschheit letzter Akt.

Die letzte Schlacht ist längst verloren,
Kein Menschen zum Siegen auserkoren,
Der Teufel schon die Messer wetzt: Die Hoffnung stirbst zuletzt

Nicht wird ohne Kampf verloren,
Hat Hoffnung auch den Mut geboren:
Dein Glaube Berge dir versetzt, die Hoffnung stirbt zuletzt!

Die Hoffnung stirbst zuletzt

Nicht wird ohne Kampf verloren,
Hat Hoffnung auch den Mut geboren:
Dein Glaube Berge dir versetzt, die Hoffnung stirbt zuletzt!

Die letzte Schlacht ist längst verloren,
Kein Menschen zum Siegen auserkoren,
Der Teufel schon die Messer wetzt: Die Hoffnung stirbst zuletzt

Nicht wird ohne Kampf verloren,
Hat Hoffnung auch den Mut geboren:
Dein Glaube Berge dir versetzt, die Hoffnung stirbt zuletzt!