
|

|
Tracks
01. Von Sieg Zu Sieg
Unauslöschlich
(Unauslöschlich)
(Unauslöschlich)
Und auf ewig
(Und auf ewig)
(Und auf ewig)
Hat die Liebe
(Hat die Liebe)
(Hat die Liebe)
Uns vereint
(Uns vereint)
(Uns vereint)
Durch denselben
(Durch denselben)
(Durch denselben)
Traum verbündet
(Traum verbündet)
(Traum verbündet)
Ziehen wir
(Ziehen wir)
(Ziehen wir)
Gegen den Feind
(Gegen den Feind)
(Gegen den Feind)
Liebe Mutter
Lieber Vater
Eure Festung
Trotzt dem Krieg
Eure Fahne
Soll mich führen
Soll mich führ'n
Von Sieg zu Sieg
Durch den Abrang
Finst'rer Stunden
Leitet mich ein
Heller Pfad
Meine Seele
Schwor euch Treue
Sie folgt eures
Herzens Saat
Unauslöschlich
(Unauslöschlich)
(Unauslöschlich)
Unbezwingbar
(Unbezwingbar)
(Unbezwingbar)
Bringen wir die
(Bringen wir die)
(Bringen wir die)
Nacht zu Fall
(Nacht zu Fall)
(Nacht zu Fall)
Überrennen
(Überrennen)
(Überrennen)
Die Verzweiflung
(Die Verzweiflung)
(Die Verzweiflung)
Jetzt und hier
(Jetzt und hier)
(Jetzt und hier)
Und überall
(Und überall)
(Und überall)
Liebe Mutter
Lieber Vater
Eure Festung
Trotzt dem Krieg
Eure Fahne
Soll mich führen
Soll mich führ'n
Von Sieg zu Sieg
Durch den Abrang
Finst'rer Stunden
Leitet mich ein
Heller Pfad
Meine Seele
Schwor euch Treue
Sie folgt eures
Herzens Saat
Unauslöschlich
Und auf ewig
Hat die Liebe
Uns vereint
Durch denselben
Traum verbündet
Ziehen wir
Gegen den Feind
Liebe Mutter
Lieber Vater
Eure Festung
Trotzt dem Krieg
Eure Fahne
Soll mich führen
Soll mich führ'n
Von Sieg zu Sieg
|
02. Der Flammen Glanz Im Haar
Von unbändigem Stolz beseelt
Verbrennt das Feuer
Auch dann das, was es nährt
Wenn bald sein Ende naht
Zu zögern wäre für
Die Flamme Hochverrat
Sie züngelt um den Tod
Der Preis der Macht ist teuer
Auch sucht sie nicht den Sinn
Im Lodern, im Verzehren
Sie fragt niemals, warum sie
Was von ihr berührt
Den unheilvollen Weg
Durch graue Asche führt
Die Ewigkeit war stets
Ihr einziges Begehren
So sehr uns auch ihr Tanz
Im Kampf betören mag
So oft man ihrem Schein
Und ihrem Licht erlag
Kein Kind ward je allein
Aus Flammenglanz geboren
Welch unsagbares Glück
Nimmt sich des Lebens an
Das Glück, dass weder Zeit
Noch Liebe brennen kann
Getrieben wären wir
Geknechtet und verloren
Mit gnadenloser Wucht
Prallt aller Meere Last
Tagtäglich gegen Fels
Auf Ufer und Gesteine
Das Wasser nimmt sich das
Was ihm gehört: das Seine
Und trägt's für immer fort
Mit Würde, ohne Hast
Es brandet unbeirrt
Um unser Erdenrund
Kein weltliches Gesetz wird je
Die Wellen hindern
Sich aufzubäumen
Nichts wird ihre Kräfte mindern
Sie reißen uns hinfort
Sie zerr'n uns auf den Grund
Dort unten doch, wo nie
Die Augen Licht erblickten
Wo alle Flammen schon
Im Wiegenbett erstickten
Dort unten ist die See
Fast sanftmütig und sacht
Denn vor dem ersten Tag
Bevor die Welt entstanden
War schon das Wasser da
Und als die Nebel schwanden
Hat Gott nicht unser Meer
Das Meer hat Gott gemacht
Himmelsglut und Nachthauch
Felsenquell und Flüsse
Steigt aus euren Betten
Bringt dem Kindlein Küsse
Ich rufe alle Bäume
Die das Land in Schatten hüllen
Mich jetzt mit ihrer Stärke
Ihrem Atem zu erfüllen
Ich rufe alle Motten
Mir Geleit und Halt zu geben
Mich sanft auf tausend Schwingen
In die Wolken zu erheben
Ich rufe alle Sterne
Mir zu leuchten, mich zu lenken
Mir Zuversicht und Ruhe
Mir ihr hellstes Licht zu schenken
Ich rufe auch den Mond
Die Mutter, die die Meere stützt
Auf dass sie meiner Reise
Wachsam folgt und mich beschützt
Feuer, Sturm und Wogen
Ihr sollt euch erheben
Zauberstein und Traumsand
Ihr zeugt neues Leben
Wie eine Feder leicht
Mit unhörbaren Schritten
Der Wogen Schlag im Herz
Der Flammen Glanz im Haar
Ist sie sich ihrer Kraft
Und Aufgabe gewahr?
Der Dunkelheit entfloh'n
Dem Nichts mit List entglitten
Der Abenddämmerung Rot
Berührte ihre Wangen
Des Morgenhimmels Blau
Verhüllte ihre Sicht
Ein kleiner Tropfen Weiß
Der sich in viele bricht
Hat in nur einer Nacht
Die ganze Welt umfangen
Wenn in den Kronen leis
Das Lied des Waldes klingt
Ein jedes Stimmlein sanft
Dieselbe Weise singt
Hat mancher schon das Tor
Zur Geisterwelt durchtreten
Wie schnell kommt man doch ab
Vom Weg, an dessen Rand
Man einst das Edle und
Friedliebende fand
Und Sommervögel um
Die Gunst des Wand'rers flehten
Ich rufe alle Wolken
Bleibt, ihr dürft noch nicht verwehen
Lasst mich mit meinen Füßen
Auf euch schreiten, auf euch stehen
Ich rufe die Verstorbenen
Die ungebornen Seelen
Mir heut aus ihrer Mitte
Nur die Reinste auszuwählen
Ich rufe alle Kerzen
Ihre Dochte zu entzünden
Der ganzen Welt den Sieg
Der wahren Liebe zu verkünden
Ich rufe in die Zukunft
Heute ruf' ich dir zu
Alles, was ich damals wollte
Alles, das warst du
Lebensstaub der Erde
Flammen, Wasser, Winde
Sammelt eure Kräfte
Strömet hin zum Kinde
|
03. Wie Ein Bär
In meiner Seele irrt ein ganzes Land
Zwischen dem Morgen und dem Abend hin und her
Das Leben leistet eisern Widerstand
Es macht die Köpfe und die Glieder sorgenschwer
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
Mein Herz ist weiter, als man fliehen kann
Es ist so groß, dass du den Weg in ihm verlierst
An seinen Grenzen kommt man niemals an
Sie sind zu weit entfernt, als dass du sie passierst
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
Wie ein Bär
Sollst du durch Dämmerstunden schweifen
Wie ein Bär
Sollst du des Abends Zwielicht streifen
Wie ein Bär
Auf unentdeckten Pfaden wandeln
Wie ein Bär
Nach deines Herzens Regeln handeln
Durch meine Adern fließt das gleiche Rot
Das jedem Tagesanbruch seine Schönheit schenkt
Auch wenn der Mond der matten Sonne droht
Soll es mein Blut sein, dessen alle Welt gedenkt
Seit jeher sehen Menschen viel in mir
In meinem Wesen, meiner Stärke, meinem Mut
Mein Bild dient zügelloser Macht als Zier
Symbole schweigen, deshalb dienen sie so gut
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
(Wie ein Bär)
Wie ein Bär
Sollst du durch Dämmerstunden schweifen
Wie ein Bär
Sollst du des Abends Zwielicht streifen
Wie ein Bär
Auf unentdeckten Pfaden wandeln
Wie ein Bär
Nach deines Herzens Regeln handeln
Wie ein Bär
Sollst du durch Dämmerstunden schweifen
Wie ein Bär
Sollst du des Abends Zwielicht streifen
Wie ein Bär
Auf unentdeckten Pfaden wandeln
Wie ein Bär
Nach deines Herzens Regeln handeln
Nach deines Herzens Regeln handeln
|
04. Sag das Zauberwort
Du bist größer als die Bäume
Und doch kleiner als die Tropfen
Die bei Regen wie Soldaten
An die Fichtenstämme klopfen
Du bist lauter als der Sturmwind
In den allerhöchsten Kronen
Du befehligst alle Wesen
Die den Wald mit dir bewohnen
Linker Schuh, rechter Schuh
Dreh die Kleider um im Nu und
Sag das Zauberwort
Lass endlich meinen Namen
Über deine Lippen gleiten
Öffne mir dein Herz
Ich warte schon so lange
Zeig mir endlich deine Welt
Nur die Stimmen schwarzer Hähne
Stehlen dir dein morsches Lachen
Wenn sie Nacht und Tag zerteilen
Wenn die Menschen früh erwachen
Nur das Aufmerken der Hunde
Lässt der Kohlen grünes Glimmen
Lässt das Glühen deiner Augen
Wie im Handumdreh'n ergrimmen
Linker Schuh wird rechter Schuh
Rechter Schuh wird linkes Schühlein
Dreh dich wie ein Kinderkreisel
Dreh die Kleider um im Nu und
Sag das Zauberwort
Lass endlich meinen Namen
Über deine Lippen gleiten
Öffne mir dein Herz
Ich warte schon so lange
Zeig mir endlich deine Welt
Reich mir deine Hand
Ich will mit dir gemeinsam
Einen neuen Weg beschreiten
Halt mich einfach fest
Ich will es endlich wissen
Ich will wissen, wer du bist
Sag das Zauberwort
Lass endlich meinen Namen
Über deine Lippen gleiten
Öffne mir dein Herz
Ich warte schon so lange
Zeig mir endlich deine Welt
Reich mir deine Hand
Ich will mit dir gemeinsam
Einen neuen Weg beschreiten
Halt mich einfach fest
Ich will es endlich wissen
Ich will wissen, wer du bist
|
05. Heute Noch
Lass dich auf meinen Knien nieder
Sie laden zum Verweilen ein
Die Schatten meiner Arme
Sollen deine Decke sein
Begleite mich auf einer Reise
Die dich zu jenem Orte bringt
Der ferner liegt, als Augen sehen
An dem die Fantasie entspring
Fühlst du nicht, dass Elfen dich
An beiden Händen fassen
Dass selbst die alten Trolle
Ihren Berg für dich verlassen?
Hörst du nicht der Feen Flüstern
In den Wipfeln klingen?
Die Gnome in der Erde
Ihre Lieder für dich singen?
Heute noch führt jeder Schritt
In unsichtbare Welten
Heute noch verleiht dir jeder
Atemzug Unsterblichkeit
Gib Acht, wohin du deinen Fuß
Im Laub, im Moos, ins Blattwerk setzt
Denn schnell hast du mit deinen Schuhen
Des Waldes zarte Haut verletzt
Willst du, dass die Elfen
Dich hoch in die Lüfte heben
Die Trolle in den Bergen
Sich nur dir allein ergeben?
Willst du, dass der Feen Schreie
Durch die Wipfel hallen?
Die Gnome in der Erde
Vor dir auf die Knie fallen?
Ah, ah-ah-ah
Ah-ah-ah
Ah-ah, ah
Ah, ah-ah-ah
Ah-ah-ah
Ah-ah, ah
Heute noch führt jeder Schritt
In unsichtbare Welten
Heute noch verleiht dir jeder
Atemzug Unsterblichkeit
Morgen schon, da sollen
Für dich and're Regeln gelten
Morgen schon sind alle deine
Träume längst Vergangenheit
Die Trolle und Feen
Die Gnome und Elfen
Erwarten das Menschenkind schon
Es klettert die Stufen zur Spitze
Es greift nach dem Zepter
Und steigt auf den Thron
Herrscherin (Herrscherin)
Herrscherin über das Königreich der
(Über das Königreich der)
Herrscherin
Herrscherin über das Königreich der
Trolle, Elfen, Feen und Gnome
(Trolle)
Trolle, Elfen, Feen und Gnome
(Elfen)
Trolle, Elfen, Feen und Gnome
(Feen)
Ha-ha-ha-ha-ha
(Und Gnome)
Heute noch führt jeder Schritt
In unsichtbare Welten
Heute noch verleiht dir jeder
Atemzug Unsterblichkeit
Morgen schon, da sollen
Für dich and're Regeln gelten
Morgen schon sind alle
Atemzüge längst Vergangenheit
|
06. Stirb Kindlein Stirb
In manchem kühlen See
Steht selbst die Zeit der Toten still
Weil sie einfach nicht verstreichen
Weil sie nicht vergehen will
Deshalb rufen sie hinauf
In der Hoffnung, dass man bleibt
Und ihnen ein paar Stunden
All die Ewigkeit vertreibt
(Und sie rufen, sie rufen)
(Sie rufen immerzu)
(Ja, sie flüstern, sie flüstern)
(Sie flüstern immerzu)
Schlaf, Kindlein, schlaf auf dem Grund
Tauche ein in finster Tiefen
Steig hinab in uns'ren Höllenschlund
Iss, Kindlein, iss süßen Schlamm
Du musst artig, artig essen
Unten wartet schon dein Bräutigam
Trinkt, Kindlein, öffne den Mund
Atme faules, faules Wasser
Sag „Lebewohl" zum trauten Erdenrund
Fall, Englein, die Zeit ist reif
Deine Federn müssen starr sein
Deine Flügelchen vor Kälte steif
Ich bin alt, verwelkt und schwach
Missgestaltet, leergelebt
Bleib doch noch ein wenig hier
Auch wenn Angst dein Herz umwebt
Blicke tiefer in den Spiegel
Setz den Fuß auf diesen Stein
Komm doch näher, Kleines, näher
Nur ein Schritt und du bist mein
Und sie flüstern, sie flüstern
Sie flüstern immerzu
Was sie wollen, sie wollen
Was sie wollen, das bist du
Und die Schreie, die Schreie
Sie flattern durch den Wald
Denn im Wasser, im Wasser
Im Wasser ist es kalt
Schlaf, Kindlein, schlaf auf dem Grund
Dein Vater hütet Schafe
Hier bei uns im finst'ren Höllenschlund
Fang, Kindlein, fang deinen Traum
Deine Mutter rüttelt unter dir
Am alten, alten Schädelbaum
Sinke, sinke federleicht
In des Tümpels feuchte Erde
Auf dass deiner Augen Glanz
Uns zum Trost gereichen werde
Schweift ihr Blicke, schweift umher
Wie Vögeln im Sommerwind
Jetzt noch strahlt ihr hell wie Gold
Doch gleich schon seid ihr trüb und blind
In manchem kühlen See
Steckt ein ganzes Labyrinth
In ihm fliegen keine Vögeln
In ihm weht kein Sommerwind
In ihm strecken sich die Toten
Nach dem Ausgang, nach dem Licht
Das weit oben an der Grenze
Zur Vergangenheit zerbricht
Ihre Schreie, die Schreie
Sie flattern durch den Wald
Denn im Wasser, im Wasser
Im Wasser ist es kalt
Stirb, Kindlein, stirb auf dem Grund
Am Himmel spinnen Wolken
Ihre Schatten um das Erdenrund
Stirb, Kindlein, die Zeit ist reif
Deine Hände müssen starr sein
Deine Fingerchen vor Kälte steif
|
07. Igel Im Nebel
Ich will die Himmelskuppel teilen
Die linke Hälfte bleibt bei mir
Und alle Sterne rechts des Schornsteins
Gehören heute Nacht
Gehören heute Nacht nur dir
Liebst du auch
Den duftenden Machandelrauch?
Trinkt das Pferd
Den Nebel, wenn es schläft?
Trag mich, trag mich, trage mich
Alter, weiser Katzenfisch
Trage mich ans Ufer
Das Wacholderfeuer brennt
Ich frag', ich frag', ich frage dich
Alter, weiser Katzenfisch
Warum ist nichts, wie es war?
Warum ist alles unsichtbar?
Lass uns die Himmelsfunken zählen
Die Stühle stehen schon bereit
Und auch die Himbeermarmelade
Schmeckt so viel besser
Denn wir löffeln uns're Zweisamkeit
Hörst du auch
Den Eulenruf, den Wirbelwind?
Ist es nicht wundervoll
Dass wir wieder zusammen sind?
Glühwurm mein
Du sollst mir eine Kerze sein
Leuchte hell
Ich kann den Weg nicht seh'n
Trag mich, trag mich, trage mich
Alter, weiser Katzenfisch
Trage mich ans Ufer
Das Wacholderfeuer brennt
Ich frag', ich frag', ich frage dich
Alter, weiser Katzenfisch
Warum ist nichts, wie es war?
Warum ist alles unsichtbar?
Ich frag', ich frag', ich frage dich
Alter, weiser Katzenfisch
Warum ist nichts, wie es... halt
Was macht der Elefant im Wald?
|
08. Der Froschkönig
Du gabst mir dort oben dein Wort, uh, uh
Du hast es gewollt, dein Wunsch wird sich sofort, ah
(Quack, quack, quack)
In Schicksal verwandeln, vor Wahrheit verneigen
(Qua-quack)
(Quack, quack, quack)
Du wirst den Thron trüben Wassers besteigen
(Qua-quack)
Hier an meiner Seite
Sollst du artig sitzen
Hier an meiner Seite
Soll dein Spielwerk blitzen
Lauf, Mädchen, lauf zu ihm
Rauf, Mädchen, rauf zu ihm
Kletter die Stufen hinauf, auf den Thron
Lauf, Mädchen, lauf zu ihm
Rauf, Mädchen, rauf zu ihm
Kletter die Stufen hinauf, auf den Thron
Königstochter, jüngstes Kind
Öffne mir das Tor geschwind
Weißt du nicht mehr, was du zu mir
Gestern hast gesagt?
Königstochter, hold und fein
Leg dich in mein Betteleien
Grab dich in die Kissen, komm zu mir
Bevor es tagt
Schieb mir deinen Teller heran, ha
Damit ich zusammen mit dir von ihm essen kann
(Plitsch, plansch, plitsch, platsch, plitsch)
Du musst doch vor Scham nicht im Modder versinken
(Pli-platsch)
(Plitsch, plansch, plitsch, platsch, plitsch)
Lass mich nur aus deinem Becherchen trinken
(Pli-platsch)
In das trübe Wasser
(Iss, Mädchen, iss mit ihm)
(Trink, Mädchen, trink mit ihm)
Hast du mich getrieben
(Das ist der Preis, ist der Preis für den Thron)
Und im trüben Wasser
(Iss, Mädchen, iss mit ihm)
(Trink, Mädchen, trink mit ihm)
Da sollst du mich lieben
(Das ist der Preis, ist der Preis für den Thron)
Königstochter, jüngstes Kind
Öffne mir das Tor geschwind
Weißt du nicht mehr, was du zu mir
Gestern hast gesagt?
Königstochter, du hast mir
Deine Zeit versprochen
Hast du dein Versprechen schon vergessen
Schon in dir gebrochen?
Das Kind war so schön
Dass die Sonne sich wunderte
Wenn sie ihm auf seine Haut schien
Der Frosch, er war hässlich
Verdrießlich und grässlich
Sein kalter Blick bannte das Licht
Doch die Locken des Mädchens
Durchglitten das Wasser
Wie Federn und legten sich sanft
Auf des Königs Gesicht
Durch die Kraft meines Herzens
Durch die Macht meiner Träume
Rufe ich die Wölfe
Steht mir bei
Reißt den Schleier über mir
Reißt den Froschkönig entzwei
Wir lauern im Ursprung der Schatten
Und halten dort für dich die Wacht
Bevor deine Schreie ermatten
Folgen wir dir in die Schlacht
Es brausen vom Himmel die Heere
In brechendes Wasser hinein
Der Schönheit des Lebens zur Ehre
Wird heute der Sieg unser sein
Wohin auch die Füße dich tragen
Wir stehen stets für dich Spalier
Die Feinde zu hetzen, zu jagen
Die Wölfe gehorchen nur dir
Du hast diese Reise begonnen
Und siehst, was kein Mensch jemals sah
Im Rücken der Wölfe Kolonnen
Des Froschkönigs Ende ist nah
Schlaf, schlaf, schlaf, schlaf
Schlaf, Fröschlein, schlaf
Friss, friss, friss
Friss süßen Schlamm
(Stich, Mädchen, stich in ihm)
Schlaf, schlaf, schlaf, schlaf
(Hack, Mädchen, hack in ihm)
(Das ist der Preis, ist der Preis für den Thron)
Schlaf, Fröschlein, schlaf
(Stich, Mädchen, stich in ihm)
Friss, friss, friss
(Hack, Mädchen, hack in ihm)
(Das ist der Preis, ist der Preis für den Thron)
Friss süßen Schlamm
Königstochter, jüngstes Kind
Reite mit uns fort geschwind
Du musst deine Finger tief
In meinem Fell verstecken
Königstochter, jüngstes Kind
Reite mit uns auf dem Wind
Unsere Gesänge soll'n
Den vollen Mond erwecken
|
09. Ich Dein Wolfsblut
Wenn du langsam mit der Spitze deiner Zunge
Über scharfe Zähne leckst
Ihr Schimmern bleckst, den Körper dehnst
Glieder streckst, Instinkte weckst
Du nach Jahren endlich Eisen
Und Erinnerungen schmeckst
Die fahlen Züge falscher Ruhe
Mit dem Leichentuch bedeckst
Naht die Zeit, in der du wählst
Bestimmst, entscheidest
Ob du neidest und erleidest
Dich in fremde Felle kleidest
Oder ob du dich erinnerst
An den Ursprung deiner Brut
Bedenke stets, in deinen Adern
Brennt mein Wolfsblut
(Wolfsblut)
(Wolfsblut)
Ich habe nächtelang das fest verschnürte
Bündel meiner Träume abgewogen
Mich verbogen und belogen
Mir die Haut vom Kopf gezogen
Mich um den Schlaf gebracht, mich ausgelacht
Mein Innerstes betrogen
Fremde Regeln überflogen
Eingeatmet, aufgesogen
Um jeden neuen Morgen
Vor der Welt zu stehen
Und dieselben blassen Masken
Wie am Tag zuvor zu sehen
Töte sie, zögre nie
Entsinne dich der Brut
In uns floss und fließt ewiglich
Das Wolfsblut
(Wolfsblut)
In uns floss und fließt ewiglich
Das Wolfsblut
(Wolfsblut)
In uns floss und fließt ewiglich
Das Wolfsblut
Wenn dein Herz in fernen Stunden
Voller Ungeduld nach Antworten begehrt
Der Lauf des Lebens Demut lehrt
Uns Berührungen verwehrt
Wenn der Sturm in deiner Seele
An dir rüttelt, an dir zehrt
Du genau weißt, dass der Frieden
Niemals wieder in dich kehrt
Sieh in irgendeinen Spiegel
Sieh ganz tief in dich hinein
Meine Augen waren seit
Dem ersten Tag für immer dein
Sie leuchten in den Höhlen
Unauslöschlich ihre Glut
Ich werde in dir glimmen
Ich, dein Wolfsblut
Ich werde in dir glimmen
Ich, dein Wolfsblut
(Ich werde in dir glimmen)
(Ich, dein Wolfsblut)
|
10. Im Ursprung Der Schatten
Auf Schwertlilien gebettet
Den kleinen Kopf gesenkt
Ringsum von Erdenreich beschützt
(Schlaf, Kindlein, schlaf)
Aus Feindeshand gerettet
Von Wolfspfoten gelenkt
Den Wurzeln längst erloschner Zeit gestützt
Träumt das Kind von den Wassergeistern und
Von dem Königreich auf des Tümpels tiefem Grund
Von dem Himmelsflug durch die sternenklare Nacht
Davon, wie das Tier sie in seinen Bau gebracht
(Kindlein, wach auf)
Sie träumt von der Fee und dem gutherzigen Bär
Von dem Mann im Raum und von ihrem Vater, der
Sie im Walde sucht, Rufe in die Freiheit schickt
Von der Mutter, die auf ein leeres Bettchen blickt
Wohin auch die Füße dich tragen
Wir stehen stets für dich Spalier
Die Feinde zu hetzen, zu jagen
Die Wölfe gehorchen nur dir
Du hast neue Kräfte gewonnen
Und siehst, was kein Mensch jemals sah
Im Rücken der Wölfe Kolonnen
Das Ziel deiner Reise ist nah
Asen'ka
Hörst du nicht, dass
Der Wind die Stimmen zu dir trägt?
Asen'ka
Hörst du nicht, wie
Der Morgen gegen Träume schlägt?
Asen'ka
Die Wölfe rufen dich ins Licht
Asen'ka
Asen'ka, wache auf
Siehst du, wie die Sonne steigt?
Wie ein Mädchen, das sich zaghaft
Nur den Blicken des Geliebten zeigt?
Siehst du, wie die Erde glüht?
Wie die Wangen eines Kindes
Das im Schutze starker Herzen blüht?
(All das, was ich je war)
(Alles das bist jetzt du)
(Aus der Vergangenheit)
(Rufe ich dir zu)
Ich lebte im Ursprung der Schatten
Und hielt dort stets für dich die Wacht
Bevor meine Schreie ermatten
Sei hellste Freude entfacht
Der Wölfe unzählbare Heere
Entsenden dich, ihr Töchterlein
Der Schönheit des Lebens zur Ehre
Sei dieser Tag ewiglich dein
In meinen Händen schläft die Hoffnung
Auf den Schultern ruht die Welt
Zu meinen Füßen will der Abgrund
Dass das Glück in ihm zerschellt
Ich balanciere auf dem Schicksal wie ein Tänzer
Das Seil führt nur die Mutigsten zum Ziel
Ich trotze hier und jetzt der größten aller Ängste
Für mich steht die Zukunft auf dem Spiel
Ein Leben lang verbarg ich
Jeden Funken Liebe tief in mir
Und das Versteck, das zeig' ich
Niemand, niemand anderem als dir
Ich hab' sie aufbewahrt für diesen
Einen, einzigen Moment
In dem das Feuer sich entfacht
In dem es mich für dich verbrennt
Mein Herz schlägt ruhiger, erfüllt von Zuversicht
Die nur der weite Himmel gibt
Ich trotze hier und jetzt der größten aller Ängste
Wie fühlt es sich an, wenn man dich liebt?
Ein Leben lang verbarg ich
Jeden Funken Liebe tief in mir
Und das Versteck, das zeig' ich
Niemand, niemand anderem als dir
Ich hab' sie aufbewahrt für diesen
Einen, einzigen Moment
In dem das Feuer sich entfacht
In dem es mich für dich verbrennt
All die Jahre
Um dich zu finden
Um in Sekunden
Den Tod zu überwinden
All die Wege
Um dich zu sehen
Um vor der Wahrheit
Der Unschuld zu bestehen
All die Jahre
Um dich zu finden
Um in Sekunden
Den Tod zu überwinden
All die Wege
Um dich zu sehen
Um vor der Wahrheit
Um vor der Unschuld zu bestehen
Siehst du, wie der Nebel sich
Wie aus Seide auf die Felder legt
So anmutig und fürsorglich?
Siehst du, wie das feuchte Laub
Voll der Silbertropfen funkelt?
Das sind Wolkentau und Sternenstaub
Folge nur dem eig'nen Fuße
Auch wenn Zweifel an dir zehren
Keine Bitte, kein Buße
Soll den Seelengrund durchqueren
Deine Zunge sei der Hirte
Sie war nie ein Teil der Herde
Der sich anschloss, folgte, irrte
Auf dass er gehütet werde
Traue nur den eig'nen Händen
Wenn sie ernten, pflügen, säen
Sollen sie das Schicksal wenden
Sind sie leichter zu erspähen
Senke niemals deine Lider
Auch wenn dich der Anblick blendet
Vor der Wahrheit Antlitz nieder
Nur das Wahre sei vollendet
Ich bin im Gesang der Bäume
Ein Moment, der dich ergreift
Hinter dir im Sog der Träume
Regen, der die Wangen streift
Ich bin in des Abends Stille
Ungestümer Wellen Glanz
Deine Taten und dein Wille
Sommervogels Freudentanz
Suche mich in deinen Worten
Da, wo deine Wurzeln sind
Finde mich an allen Orten
Wie die Sonne und den Wind
Ich bin im Gesang der Bäume
Ein Moment, der dich ergreift
Hinter dir im Sog der Träume
Regen, der die Wangen streift
|
11. Schenk Mir Deine Flügel
Hoch über mir
Drehst du seit vielen Stunden
Gleich einem Freund
Der über meine Wege wacht
Am Firmament
Verschwiegen deine Runden
Im Schein des Mondes glänzt
Dein Kleid in voller Pracht
Nebelgeister
Traumgespinste
Mäusespuk, hinfort
Schenk mir deine Flügel
Begleite mich ins Licht
Ich will durch die Wolken tanzen
Bis der Tag anbricht
Um mich herum
Erwachen Truggestalten
Die Schatten setzen drohend
Ihre Masken auf
In meinem Herz
Will mir das Blut erkalten
Ich öffne meinen Mund
Ruf' zu ihnen hinauf
Astgerippe
Laubgesichter
Wurzelfuß, hinfort
Schenk mir deine Flügel
Begleite mich ins Licht
Ich will durch die Wolken tanzen
Bis der Tag anbricht
Nur auf deinen Schwingen
Möchte ich die Sonne sehen
Nur an deiner Seite will ich
In den Morgen
In den Morgen gehen
Schenk mir deine Flügel
Begleite mich ins Licht
Ich will durch die Wolken tanzen
Bis der Tag anbricht
Nur auf deinen Schwingen
Möchte ich die Sonne sehen
Nur an deiner Seite will ich
In den Morgen
In den Morgen gehen
Nur auf deinen Schwingen
Möchte ich die Sonne sehen
Nur an deiner Seite will ich
In den Morgen
In den Morgen gehen
|
12. Dein Herzschlag Flüstert Meinen Namen
Deine Stimme klingt viel heller
Als die Nacht sie hören will
Wenn ich deinen Worten folge
Liegt die Zukunft vor mir still
Wie das Wasser eines Sees
Und ich schau' uns in ihm an
Nur Got weiß, wie viel der Liebe
Ich für dich empfinden kann
Deine Blicke ahnen vieles
Was ich nicht erraten mag
Du bist der Mensch, den ich wollte
Als ich unter Trümmern lag
Als sich auf dem Weg nach oben
Alle Kraft in mir verlor
Führtest du mich aus der Dunkelheit
In das Tageslicht empor
Für dein Leben gehe ich durch Feuer
Für dein Lachen teile ich das Meer, denn
Nur dein Atem bannt die Ungeheuer
Treibt mich auf der Erde hin und her
Deine Träume kennen keine Rahmen
Deine Augen öffnen mir die Welt, denn
Nur dein Herzschlag flüstert meinen Namen
Deine Seele ist mein Himmelszelt
|
13. Besser Als Hier
14. Zu Zweit
15. Hasenmassaker
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
(Hasenmassaker)
|
16. Ich Bin Hagen
17. Stirb Mit Mir
Was will er?
Ein Mörder?
Ein Irrer!
Au weia!
Verschwinde!
Au Backe!
|
18. Das Große Finale
Hu-ha!
Hu-ha-he-ho!
Vampir!
Hu-ha!
Hu-ha-he-ho!
Vampir!
Hu-ha-he-ho!
Hu-ha! Hey-ho! Let's go
Hu-ha-he-ho!
Vampir!
Hu-ha-he-ho!
Hu-ha! Hey-ho! Let's go
Hu-ha-he-ho!
Vampir!
|
19. Abspann
20. Wunderbar
Ihr habt die Fresse dicht
Und glotzt ins Rampenlicht
Und keiner von euch Kunstbanausen
Kennt das Wort „Verzicht"
Denn hier in tra-la-la
Lebt es sich wunderbar
Hier waren Wurst und Schnaps
Und Karfiol schon immer da
Ihr habt die Fresse dicht
Und glotzt ins Rampenlicht
Und keiner von euch Kunstbanausen
Kennt das Wort „Verzicht"
Denn hier in tra-la-la
Lebt es sich wunderbar
Hier waren Wurst und Schnaps
Und Karfiol schon immer da
Denn hier in tra-la-la
Lebt es sich wunderbar
Hier waren Wurst und Schnaps
Und Karfiol schon immer da
Ihr habt die Fresse dicht
Und glotzt ins Rampenlicht
Und keiner von euch Kunstbanausen
Kennt das Wort „Verzicht"
Denn hier in tra-la-la
Lebt es sich wunderbar
Hier waren Wurst und Schnaps
Und Karfiol schon immer da
Denn hier in tra-la-la
Lebt es sich wunderbar
Hier waren Wurst und Schnaps
Und Karfiol schon immer da
|
21. Ab Jetzt Wird Alles Besser
Ab jetzt wird alles besser
Nichts wird mehr wie früher sein
Die Welt ist nicht mehr ungerecht
Verlogen und gemein
Ab jetzt wird alles besser
Uns're Sorgen werden klein
Von heute an soll alles Glück
Der Erde unser sein
Von heute an soll alles Glück
Der Erde unser sein
Ja! Ja! Ja!
|
|
|